Andreas Feicht

Chef der Wuppertaler Stadtwerke wird Altmaiers Energie-Staatssekretär

Peter Altmaier hat Andreas Feicht zum Staatssekretär für den Bereich Energie berufen. Zuvor hatte sich der Wirtschaftsminister einige Absagen eingehandelt.

Der neue Energiestaatssekretär gilt als umgänglich und pragmatisch.

Quelle: obs/Accor Hotellerie Deutschland GmbH

BerlinErst Mitte Dezember war Andreas Feicht in den bundesweiten Schlagzeilen, als er den technisch bedingten Ausfall der Wuppertaler Schwebebahn erklärte. Künftig wird man seinen Namen häufiger auch außerhalb des Bergischen Landes lesen. Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) macht Feicht, Jahrgang 1971, zum beamteten Staatssekretär für den Bereich Energie. Er übernimmt das Amt am 1. Februar.

Mit der Berufung Feichts endet eine monatelange Suche, bei der sich Altmaier einige Absagen eingehandelt hat. Bislang hatte Staatssekretär Ulrich Nussbaum die Zuständigkeit für die beiden Energieabteilungen im Ministerium zusätzlich zu seinen anderen Aufgaben übernommen.

Feicht, der als umgänglich und pragmatisch gilt, könnte insbesondere dafür sorgen, dass die Anliegen der Stadtwerke im Ministerium noch besser gehört werden. Der studierte Betriebswirt ist seit sechs Jahren Vizepräsident des Verbandes Kommunaler Unternehmen (VKU) und ist derzeit noch Vorstandsvorsitzender der WSW Energie & Wasser AG, Vorsitzender der Geschäftsführung der WSW Wuppertaler Stadtwerke und Vorsitzender der Geschäftsführung der WSW mobil GmbH.

Beifall kommt aus der Branche der erneuerbaren Energien. Es sei ein „wichtiges Signal“, dass Altmaier einen „ausgewiesenen Praktiker der kommunalen Energiewirtschaft“ berufen habe, heißt es etwa beim Bundesverband Windenergie.
Auf Feicht warten große Aufgaben: Er muss den Ausstieg aus der Kohle einleiten und den Ausbau der Erneuerbaren und der Netze vorantreiben.